skip to main |
skip to sidebar
Eigentlich wollten wir trotz sehr unsicherer Wettervorhersage am letzten Freitag schon nachmittags nach Squamish, was wir dann jedoch wegen Regen abgeblasen haben. Statt dessen haben wir am Samstag um 8.00 den ersten Bus genommen, nur um bei der Ankunft in Squamish festzustellen, dass, trotz tollen Wetters, eine Stunde vorher wohl ein Schauer runtergangen sein musste - alle Felsen nass.Kein Problem, die Sonne schien und wir haben eine schöne Stelle für die zwangsläufig verfrühte Frühstückspause gefunden. Man musste sich etwas durch Gebüsch kämpfen und kam dann auf Granitklippen oberhalb des Pazifiks raus:

Nach ca. 1,5 Stunden haben wir es dann mit Bouldern versucht und die Felsen waren trocken - jedenfalls die überhängenden, ab der Kante wurde es nass. Super Spaß.

Leider war es nicht möglich richtig gute Boulder Bilder zu machen, da es im Wald zu dunkel war. Gegen Mittag gab es dann einen zweiten Schauer, aber, weil Wald bekanntlich den Niederschlag puffert (Interzeption, ne) konnten wir trotzdem mehr oder weniger weitermachen.Rückfahrt nach Vancouver am Abend diesmal nicht per Truck, sondern mit zwei anderen Boulderern aus Richmond, die wir abends am Parkplatz angesprochen haben. Sehr nett.
Ich habe die URL geändert. Neue Adresse: www.tmathow.blogspot.com
Am Wochenende waren wir dann endlich im berühmten Squamish zum klettern. Über das Forum des Outdoor Clubs der UBC habe ich am Freitag meinen Kletterkumpel Dave kennengelernt. Wir haben uns dann am Freitag um halb sechs im MEC (dem Riesen Outdoorladen) getroffen, wo er sich noch einen Schlafsack gekauft hat und ich mir eine Isomatte. Dann kamen wir auf die Idee, mal die Verkäufer zu fragen was Sie denn in Squamish so empfehlen würden - mit dem Resultat, dass wir, nachdem wir mit zwei Verkäufern aus der Kletterabteilung ca. 1 Stunde in der Leseecke Kletterführer gewälzt hatten, mit unzähligen Ratschlägen versehen wieder im Dunkeln rausgingen. Am Samstag gings dann früh mit dem Greyhound auf den Sea to Sky Highway, der gerade für Olympia verbreitert wird, nach Squamish. Das Wetter sah nicht so toll aus, sollte sich aber verbessern. Und dann standen wir vor dem Chief, einer 700m hohen Granitwand.
Der Schwerpunkt in Squamish liegt, wie man erahnen kann, auf Rissklettern und daher gibt es, abgesehen von 8er und 9er Sportkletterrouten kaum was eingebohrtes. Das war aber kein Problem, da am Wandfuß traumhafte Boulderblöcke im Wald rumlagen. Und so packten wir unsere Klettergurte weg und verbrachten den ganzen Samstag bis es wirklich zu dunkel war beim Bouldern. Super Reibung und sloperige Kanten.
Wir haben auf einem tollen, weitläufigem Waldcampingplatz übernachtet. Leider hats dann in der Nacht angefangen zu regnen. Wir haben ausgeschlafen und haben uns dann nach einem ausgiebigen Frühstück (Brot mit Thunfischsalat...) an den Straßenrand gestellt, um zurückzutrampen. Das klappt hier nicht so gut, da, wie wir später erfuhren, dass mitnehmen von Trampern in Kanada verboten ist. Nach ca 45 min. wurden wir dann aber von einem coolen Trucker eingeladen und fuhren mit ihm bis North Vancouver.
Fazit: Granit ist super und wir wollen nächstes WE wieder hin.
Besuch am Fenster